30 Jahre Radio Lippewelle Hamm

Und wie ist das Arbeitsklima bei der Lippewelle? Hendrik Frost: „Alle sind sehr freundlich, es wird sehr viel gelacht. Wenn man hier reinkommt, fühlt man sich wie zuhau- se. Ich bin jetzt schon seit über sechs Jahren hier und es ist immer noch wie am ersten Tag. Ich freue mich immer hier reinzukommen.“ Lena Hesse: „Immer wenn ich davon anfange, denkt jeder, ich sei der übelste Schleimer. Aber ich muss zugeben: Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit – einfach, weil hier so viel gelacht wird. Klar, wir haben täglich auch sehr ernste Themen, über die wir berichten. Aber es gibt auch immer was zu lachen. Je- der hilft jedem, es ist einfach schön. Die Arbeitskollegen sind definitiv ein Grund, warum ich jeden Tag gerne wiederkomme. Auch wenn sie dich manchmal mit Dingen aufziehen oder dich mit Tischtennisbällen abwerfen. Das gehört dazu und ist ganz, ganz liebevoll gemeint.“ Flache Hierarchie, offene Diskussion – die Teamkultur der Lippewelle Täglich wird darüber diskutiert, was die Menschen in Hamm bewegt. Manchmal wird über diese Frage auch gestritten. Die Redaktion der Lippewelle ist ganz schön bunt gemischt. Wir haben Fußballfans in unseren Reihen, Musiker, Gossipgirls, Heimwerker, Literaturliebhaber, Techniknerds, Vegetarier, Grillmeister, Sportler und Couchpotatoes – und das ist auch gut so! In der Redaktion gibt es viele echte „Typen“. Und alle haben unterschiedliche Interessen. Am längsten dabei ist unser Nachrichtenchef Rainer Wilkes. Er arbeitet seit 1991 bei der Lippewelle und ist damit unser dienstältester Redakteur. Unsere Jüngsten sind die Praktikanten, die in der Regel frisch von der Schule zu uns kommen und bis zu drei Monate lang bleiben. Wir unterscheiden uns aber nicht nur durch unser Alter oder die Radioerfahrung. In der großen Teamkonferenz diskutieren wir jeden Tag darüber, was uns in Hamm gerade bewegt. Was ist so wichtig oder auch so unterhaltsam, dass es in unsere Nachrichten und unsere Sendungen gehört? Betrifft das Thema wirklich viele Menschen in Hamm? Diese Fragen stellen wir uns und streiten manchmal auch darüber, und zwar mit allen – vom Praktikan- ten bis zur Chefredakteurin. Natürlich freuen wir uns über eure Themenvorschläge. Kennt ihr jemanden, den wir dringend mal im Radio vorstellen müss- ten? Erlebt ihr in eurer Nachbarschaft gute Geschichten oder regt euch gerade etwas richtig auf? Dann erzählt uns gerne davon, ihr erreicht die Redaktion unter 0 23 81 – 105 105 und über www.lippewelle.de Am Empfang freuen sich die Redaktionsassistenten auf eure Anrufe unter 105 105. In der Woche sind Marie Budich-Schulte und Linda Orendi im Einsatz, am Wochenende unter anderem Michelle Müller und Benedikt Schockenhoff. Das Foto zeigt v.l. Michelle, Marie, Linda und Benedikt. Nachrichtenchef Rainer Wilkes (vorne) arbeitet seit 1991 bei der Lippewelle und ist damit der dienstälteste Redakteur. Jennifer Borm: „Ich liebe das Arbeitsklima hier. Es ist wahnsinnig viel wert, wenn man jeden Tag gerne zur Ar- beit kommt. Wenn man sich auf die Kollegen freut, mit denen man auch ab und zu seine Freizeit verbringt. Das sagt schon sehr viel aus. Bei uns ist es nicht so, dass wir um 18 Uhr die Stifte fallen lassen und dann ganz schnell voneinander wegrennen, sondern wir quatschen auch gerne zwischendurch. Ich weiß viel über meine Kollegen, meine Kollegen wissen viel über mich. Sie trösten mich, wenn es mir schlecht geht und freuen sich mit mir, wenn‘s mir gut geht.“ Conny Kraft: „Ich komme jeden Tag gerne hierher, weil ich auch weiß, es gibt immer was zu lachen. Wenn ich unsere Konfe- renzen allein bedenke, wo wir regelmäßig auf dem Boden liegen vor Lachen, weil wir uns alle einfach supergut verstehen und manchmal auch privat was machen. Ich find‘s einfach mega! Ich glaube kaum, dass es noch ein besseres Betriebsklima geben kann als hier. Wobei ich natürlich auch schon lange hier bin und nichts anderes kenne. Ich finde es schon sehr gut!“ Jens Heusener: „Ich finde es großartig, um das mal ganz deutlich zu sagen. Es ist meist sehr entspannt, es ist kreativ, weil einem viel Raum für Kreativität gelassen wird, der Um- gang unter den Kollegen ist hervorragend. Hier kann man sich wohlfühlen und trotzdem konzentriert arbeiten.“ Irina Neufeld: Das Arbeitsklima ist total super. Am besten finde ich, dass man sich so toll gegenseitig ärgern kann. Da macht man einen Fehler und wird das ganze Jahr dafür auf- gezogen. Aber das ist total herrlich, damit haben wir immer Spaß.“ Philipp Kania: „Sehr angenehm, und das hat nicht mit den sommerlichen Temperaturen zu tun. Generell merkt man hier, dass jeder Mitarbeiter auf einem Level ist, wir haben sehr flache Hierarchien. Egal, ob der Programmpla- ner, die Moderatoren oder die Chefredakteurin, es ist immer ein wunderbarer Austausch. Jeder bringt seine Ideen ein, jeder kann Ideen umsetzen, wie er das möchte, in Zusammenarbeit mit den anderen Kollegen. Es wird hier keiner doof angeguckt, wenn er mal seine Meinung sagt oder einen Vorschlag macht, der für das Programm nicht geeignet ist. Es wir einfach in der Konferenz diskutiert und da wird dann geguckt, wie man das umsetzen kann. Das macht das Arbeiten auch total leicht. Wenn alles ganz strikt vorgegeben wäre, würde das in so einem kreativen Beruf gar nicht funktionieren.“ Rainer Wilkes: „Ich finde, es hat sich deutlich verbessert, seitdem wir eine Klimaanlage haben. Früher hatten wir häufig den Streit, wie kalt oder warm es sein soll. Jeder, der in einem Büro arbeitet, kennt es. Manche wollen, dass das Fenster auf- gerissen wird, die anderen wollen es zu haben. Aber jetzt mal ernsthaft: Ich bin schon über 25 Jahre hier, das ist ja schon der Beweis dafür, dass es nicht ganz so schlecht sein kann. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl hier. Es gibt eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit der Kolle- gen untereinander, aber auch mit der Chefin. Das ist auch nur besser geworden in den letzten Jahren, gerade das Verhältnis zur Chefetage.“ Starke Jugend – starker Verein! WIR GRATULIEREN DER LIPPEWELLE ZUM 30-JÄHRIGEN BESTEHEN! Starke Jugend – starker Verein! WIR GRATULIEREN DER LI PEWE LE ZUM 30-JÄHRIGEN BESTEHEN! 6

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